Der Pflüger

DER PFLüGER – ein Spiel für die Bühne
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2016, 2. überarbeitete Auflage, 115 S., Pb, 15,80 €
ISBN 3-8335-8000-3

Schmiererei und Bestechlichkeit, Scheinheiligkeit, Stolz, Lüge und Gier - um diese und andere unheilvolle Facetten im Zusammenleben der Menschen geht es in diesem Spiel.

Ein Pilger bricht auf. Langer Will wird er von den Menschen genannt, denn er ist mager und groß. Doch sein Name bedeutet auch "Wille". Als allegorische Figur wird Will begleitet von Vernunft, Gedanke, Gewissen und anderen Kräften, die wirksam werden im menschlichen Leben.
An einem Sommertag zieht er los. Er will seine Seele retten. Den Weg zum Guten, zum Besseren, ja zum Besten will er sich suchen. Doch aus der sommerlichen Wallfahrt wird schließlich ein ganzes Leben als Pilger. Zwar trifft er Einsicht und lernt von Erfahrenheit, geht auch endlich mit Geduld und Gewissen, doch ist er es selbst, der Wille, der seinen Weg behindert, denn Will ist der Letzte von allen, der sich mit Demut beugt. Wird er deshalb zur Hauptfigur?

DER PFLüGER entstand nach der Vorlage des Gedichts "Piers The Ploughman" von William Langland (ca. 1332 - 1400). Rebellisch und komisch, mit prächtigen Bildern und tiefem Ernst beschreibt Langland in einer Zeit des Zusammenbruchs von innerer Haltung und äußeren Mächten den Weg des Einzelnen zu sich selbst.

DER PFLÜGER stellt die bisher einzige Bearbeitung für die Bühne dar. Mit ihm liegt das Gedicht in einer geschlossenen Form auch zum ersten Mal in Deutscher Sprache vor. Er wird als Schulbuch genutzt.