"Auszug aus den "Askanischen Blättern 2012"

Erinnerungen

Angeregt durch Michael Alberts Bericht über den Mariendorfer Volkspark, habe ich auch einmal in meiner Erinnerungskiste gekramt. Was zum Vorschein kam, war das achteckige Entenhaus auf der Insel im Klaren See (Alter Park) und ein Geräteschuppen im Francke-Park, von dem ich einige Zeit glaubte, dass dort das Dornröschen schläft. Da aber in Neu-Tempelhof unser Zuhause war, hat der Parkring im Herzen der Gartenhaussiedlung dort die stärksten Eindrücke bei mir hinterlassen.
Es tut gut, neben seinem Weg ein paar grüne Büsche zu haben.
Zwischen dem Platz der Luftbrücke und dem S-Bahnhof Tempelhof wechselten wir gerne vom Bürgersteig der Wohnhausseite auf den gegenüber liegenden Fußweg hinüber. Er verlief – vom Verkehr wenigstens optisch durch ein schmales Gebüsch getrennt – am Zaun des Rollfeldes entlang. Der Lärm war derselbe, aber dort schien die Luft frischer zu sein. Außerdem entspannt der Anblick von Grünem, ohne einen gleich zu ermüden. – Entschied man sich deshalb, wenn es neue Schultafeln gab, für die Farbe Grün?

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